Psychiatrie ist ein Begriff, der aus den beiden griechischen Worten für Seele (psyche) und Ärztin/Arzt (iatros) zusammengesetzt wird. Der Begriff wurde erstmals im frühen 19. Jahrhundert geprägt.

Früher wurden unter dem Titel Nervenheilkunde sowohl psychische als auch neurologische Erkrankungen subsummiert, es kam jedoch mit zunehmender medizinisch-wissenschaftlicher Spezialisierung zu einer Trennung der beiden Fachbereiche, sodaß es heute einerseits FachärztInnen für Psychiatrie (sozusagen der Fachärztin/Facharzt für Seelenheilkunde), als auch FachärztInnen für Neurologie gibt.

 

Um die Begrifflichkeiten besser zu verstehen:

FachärztInnen für Psychiatrie: siehe Psychiatrie - allgemeine Informationen

FachärztInnen für Neurologie: Universitätsstudium der Medizin und anschließend eine sechsjährige ärztliche Ausbildung an einer neurologischen Klinik, um eine Spezialisierung in Krankheitsbildern wie z. B. Schlaganfälle, Hirnblutungen, Epilepsien, Muskelerkrankungen, Multiple Sklerose, Borreliosen, Hirntumoren, ... zu erwerben.

PsychotherapeutInnen müssen KEIN Medizinstudium absolvieren. PsychotherapeutInnen sind aber oft im Ursprungsberuf auch ÄrztInnen, PsychologInnen, SozialarbeiterInnen, PädagogInnen, ...

PsychologInnen absolvieren ein Universitätsstudium der Psychologie nicht jedoch der Medizin, sind aber nicht zwangsläufig PsychotherapeutInnen. Psychologische Tätigkeitsbereiche finden sich neben einer etwaigen Psychotherapie auch in der Werbung, Verkehrspsychologie, Diagnostik zur Erstellung von diversen Gutachten, Marktforschung, ...